Athleten für "Rio bewegt.Uns."

Projektbesuche

Athleten besuchen Projekte und Familien in Vierteln, weit abseits der Sportstätten. Ein ganz anderes Rio zeigt sich ihnen hier. Es ist für beide Seiten eine einmalige Erfahrung, die noch lange im Gedächtnis bleibt.

TischtennisspielerInnen im Kinderheim

Mitglieder der Deutschen Paralympics-Tischtennismannschaft waren zum Abschluss ihres Aufenthaltes in Rio noch zu Besuch im Kinderheim "Casa da Esperança" in Nova Iguaçu. Die beiden Silbermedaillengewinner Thomas Schmidberger (Mannschaft) und Valentin Baus (Einzel) präsentierten stolz ihre Medaillen, während die Kids zeigten, wie toll sie tanzen können. Die Stars des Besuches waren jedoch die Kleinsten: Die kleinen Hundewelpen, erst ein paar Tage alt, eroberten die Herzen aller. Toll, dass die deutsche Mannschaft dann gleich noch ein paar Trikots als Erinnerung übergab!

Bei dem Besuch dabei waren Valentin Baus, Thomas Schmidberger, Juliane Wolf, Sandra Mikolaschek, Lena Kramm, Co-Trainer Andreas Escher und Bundestrainer Volker Ziegler sowie Olympiapfarrer Christian Bode mit Familie.


TischtennisspielerInnen besuchen Straßenkinder

Mitglieder der deutschen Tischtennismannschaft bei den Paralympics waren zu Besuch im Projekt Straßenkinderbus. Thomas Brüchle, Juliane Wolf, Sandra Mikolaschek, Lena Kramm und Bundestrainer Volker Ziegler stellten sich an der Tischtennisplatte dem Duell mit den Kids aus dem Projekt. Danach lernten sie zu Funk zu tanzen und die Grundschritte des traditionellen brasilianischen Kampftanzes Capoeira.


Leichtathletinnen besuchen Sportprojekt

Kugelstoßerin Birgit Kober und Sprinterin Uta Streckert haben in Campinho, einem armen Viertel von Rio de Janeiro, Projekt "Sport- und Sozialzentrum Amindo da Fonseca" besucht. Mit dabei waren auch der Bundestagsabgeordnete Roy Kühne und Ute Herzog vom Präsidium des Deutscher Behindertensportverband sowie die beiden Begleitpersonen der Sportlerinnen.

Zuerst ging es den steilen Berg hinauf in die Favela, ein Besuch im Kindergarten stand an. Kein leichter Weg für unsere Sportlerinnen. Schon auf dem Weg wurden erste Freundschaften geschlossen. Anschließend stand Sport mit Kindern und Jugendlichen aus dem Projekt an.


Goalballer besuchen Kita Santa Clara in Vidigal

Zusammen mit ihren Trainern Johannes Günther und Stefan Weil, ihrer Physiotherapeutin Anna Heller sowie Friedhelm Julius Beucher, dem Präsidenten des Behindertensportverbandes, besuchten die Spieler die Kita Santa Clara in der Favela Vidigal. 

Danach ging es hoch hinauf in das Viertel zum Zuhause des kleinen João. Der Zweijährige lebt dort zusammen mit seiner Mutter und seiner Oma. Der Weg zum Haus war steil, uneben und von Treppenstufen übersäht. Aber er lohnte sich.

"Ein prägender Termin mit unglaublichen Eindrücken."

"Der zweite Tag in Rio hat bei jedem von uns sicherlich tiefe Spuren hinterlassen, die weit über die Zeit der Paralympics hinaus bleiben werden", Johannes Günther.

(Fotos: Oliver Kremer, DBS)
Weitere Fotos gibt's bei Facebook.


Judoka und Slalom-Kanute besuchen Favela-Projekt

Die Judoka Martyna Trajdos, Tobias Englmaier und Sven Maresch mit Mark Borchert, Sportdirektor Judo, sowie Slalom-Kanute Franz Anton und Olympiapfarrer Thomas Weber haben das Projekt SOMAR im Complexo do Lins besucht.
Zuerst gab es für die Kids der Fußballschule eine Judo-Einführung, danach wurde natürlich gekickt. Später stiegen die Besucher den Hügel hinauf und zu einer 9-köpfigen Familie - was für beide Seiten eine bewegende Begegnung war.
"Es war das Highlight dieser Tage. Ein ganz besonderer Tag", da sind sich alle einig.

(Ein Klick auf die Bilder vergrößert sie.)

"Rio bewegt.Uns."-Botschafter

Der Deutschlandachter (Rudern), Kristin Silbereisen (Tischtennis), Edina Müller (Parakanu), Christian Dissinger (Handball), Yvonne Frank (Hockey), Almir Velagic und Max Lang (Gewichtheben), Annett Böhm (Judo), die Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft, Julius Kühn und Carsten Lichtlein (Handball), die Goalball-Nationalmannschaft.

Franz Anton (Slalom-Kanut):