Medaillenträger

Diese Personen haben die "Medaille der Werte" für ihr besonderes Engagement verliehen bekommen:

Martin Knöchelmann, Kolping

Begründung der Jury:

Martin Knöchelmann hat die Entwicklungspartnerschaft des Kolpingwerkes Diözesanverband Hildesheim mit dem Kolpingwerk Nord-Ost-Brasilien stark vorangetrieben.
Als Beauftragter für internationale Partnerschaftsarbeit hat er in acht Jahren eine Partnerschaft beider Verbände aufgebaut, die heute als „Freundschaft auf Augenhöhe“ bezeichnet werden kann.
Bis heute setzt er sich dafür ein, beide Kulturen einander näher zu bringen. Unter anderem durch die Organisation von Besuchen und Partnerschaftsreisen, durch Informationsabende und Wochenendveranstaltungen, durch die Initiierung von Jahrespraktika von brasilianischen und deutschen Jugendlichen sowie durch die Mitwirkung  und Mitgliedschaft im „Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.V.“.

Klaus Blessing, DJK

Begründung der Jury:

Seit 30 Jahren setzt Klaus Blessing sich weltweit für Sport als Teil der Bildung ein, um Kindern und Jugendlichen Selbstbewusstsein zu geben und Lebenschancen zu eröffnen. Die Idee kam auf einer Reise des DJK-Diözesanverbandes nach Israel und Palästina 1980, als er von Plänen zum Bau eines Sportplatzes erfuhr und spontan beschloss, dabei zu helfen. Über 500 Spiel- und Sportgeräte in 22 Ländern hat seine Initiative bereits aufgebaut, meist mit einfachsten Mitteln als Hilfe zur Selbsthilfe.
Klaus Blessing und seine Mitarbeiter engagieren sich dort, wo ihre Unterstützung benötigt wird. Sie sind überzeugt davon, dass Kinder Spiel und Bewegung brauchen, um sich zu entwickeln, denn dabei erfahren sie Werte und Regeln und können für's Leben lernen.

Peter Fischer, Kolpingwerk Deutschland

Begründung der Jury:

Peter Fischer zeichnet vielfältiges ehrenamtliches Engagement aus, besonders in der internationalen Partnerschaftsarbeit des Diözesanverbandes Limburg mit Rumänien und Brasilien. Auf zahlreichen Besuchen lud er Menschen von dort zu sich und in den Diözesanverband ein. Durch seine langen und vielfältigen Kontakte weiß er immer, wo Hilfe benötigt wird.
Er ist stets bereit mit persönlichem Einsatz zu helfen und andere zu motivieren, mitzumachen.


Heribert Kron, Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)

Begründung der Jury:

Heribert Kron vermittelt durch sein weitreichendes und vielfältiges soziales Engagement besonders Jugendlichen Hoffnung und verschafft ihnen faire Bedingungen.

Seit 1990 setzt er sich für die Belange von Straßenkindern in Rio de Janeiro ein, durch die Unterstützung des Projekts „Casa do Menor“. Er arbeitete im Projekt „Steilpass“ mit und ist jetzt für „Rio bewegt.Uns.“ aktiv.
Ganz aktuell befasst Heribert Kron sich zudem seit 2015 mit dem Aufbau und der Leitung einer Fahrradwerkstatt für und mit Flüchtlingen im Rahmen der „Ökumenischen Flüchtlingshilfe Mainz-Oberstadt“.


Walter Mahr, Kolpingwerk Deutschland

Begründung der Jury:

Walter Mahr ist seit Dezember 1965 Mitglied im Kolpingwerk Deutschland und engagiert sich dort auf mehreren Ebenen. Besonders hervorzuheben ist Leistung und sein Einsatz im Aufbau einer Entwicklungspartnerschaft des Kolpingwerkes Diözesanverband Hamburg mit der Kolping Society of Tansania. Bis heute setzt er sich unermüdlich dafür ein, beide Kulturen einander näher zu bringen.Über die Grenzen des Kolpingwerkes hinaus setzt er sich engagiert im Bereich „Integrationshilfen für Flüchtlinge“ ein. Er absolviert zurzeit eine Qualifizierungsmaßnahme, um Asylbewerbern und Asylanten die Deutsche Sprache zu vermitteln. Die Projekte des Kolpingwerkes in Tansania bringen der tansanischen Bevölkerung Hoffnung und sorgen für Fairness.


Eva Habermann, Schauspielerin

Begründung der Jury:

Eva Habermann setzt sich für die Werte Hoffnung und Frieden im Sinne der Kampagne "Rio bewegt.Uns." ein und ist eine glaubhafte Botschafterin für nachhaltiges und soziales Handeln. Die Schauspielerin engagiert sich seit Jahren für „Restaveks“, Kindersklaven in Haiti und hat sich mehrfach selbst ein Bild vor Ort gemacht.

Sabine Terlau, Kolping

Begründung der Jury:

Sabine Terlau engagiert sich für das Kolping-Partnerland Kolumbien. Sie hält regelmäßig Vorträge darüber und hat bereits mehrere Delegationsreisen dorthin unternommen und die Kolping-Partner vor Ort so personell und ideell unterstützt.
Sabine Terlau hat für den Diözesanverband die Aktion „Faires Frühstück“ ins Leben gerufen und auch an der Erstellung von Arbeitshilfen und Praxispäckchen zum fairen Einkauf und Handel mitgewirkt. Sie ist sowohl bei der Aktion Steilpass als Multiplikatorin aufgetreten, als auch bei der Kampagne „Rio bewegt.Uns.“ als Unterstützerin aktiv.

Hannah Nagl, KLJB

Begründung der Jury:

Hannah Nagl absolvierte im Jahr 2012 einen Weltwärts-Freiwilligendienst in Brasilien, in der Diözese Óbidos, im Bundesstaat Pará. Damit begann ihr Engagement für Brasilien, das bis heute anhält.
Sie bringt sich im Arbeitskreis „Óbidos“ der Diözese Würzburg und dem Arbeitskreis „Grenzenlos“ der KLJB Würzburg ein. 2014 startete das Reverse-Programm des BDKJ Würzburg, bei dem im Gegenzug zum Weltwärts-Programm junge BrasilianerInnen einen Freiwilligendienst in Deutschland leisten.

Margit Haubrich, Bistum Trier

Begründung der Jury:

Margit Haubrich unternahm aus eigenem Antrieb eine Spendenwanderung für Benachteiligte in Rio de Janeiro. In der Familie, im Freundeskreis, bei Kollegen und über soziale Netzwerke bat sie um Spenden. Auf diese Weise kamen insgesamt dann 149 km und 2.378 Euro zusammen. Unterwegs informierte Margit Haubrich in Radiointerviews, auf Flyern und in ihrem Blog über ihre Wanderung und die Kampagne "Rio bewegt.Uns." sowie die Situation der Menschen vor Ort in Rio.

Ihre Motivation beschreibt sie selbst so: "Viele blicken leider nur auf die großen Stadien, auf den Wettkampf, auf die schönen Seiten der Stadt. Dabei hat Rio noch ein zweites Gesicht. Es gibt unzählige Armenviertel, die sogenannten Favelas. Die Menschen dort haben nur wenig Chance auf Bildung, auf gute Wohnbedingungen."


Maria da Penha, Vila Autódromo

Begründung der Jury:

Maria da Penha erhält die Medaille für ihren langjährigen Kampf um ihr Land und für die Rechte der Benachteiligten und stellvertretend für alle 20 Familien, die jetzt noch in der Vila Autódromo leben.