Das Kampagnenbündnis "Rio bewegt.Uns."

Gemeinsam mit den Menschen in Rio.

In Rio de Janeiro werden vom 5. bis 21. August 2016 die Olympischen Sommerspiele und vom 7. bis 18. September 2016 die Paralympics stattfinden. In der spannenden brasilianischen Metropole stehen Reichtum und Armut in einem krassen Gegensatz. Die Menschen in den Favelas, den Armenvierteln, haben nur wenige Chancen auf eine umfassende Bildung, gute Arbeit und Wohnverhältnisse oder gar ein Leben im Wohlstand.

Das Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns.“ lenkt den Blick auf die Lebenssituation der Benachteiligten in Rio de Janeiro. Die Menschen haben ein Anrecht auf eine bessere und gerechtere Zukunft. Sportliche Großereignisse wie Olympische und Paralympische Spiele müssen nachhaltig auch den Menschen in den Regionen zugutekommen, in denen sie stattfinden.

In Deutschland und in Brasilien zeigen Menschen ihre Solidarität mit den Armen in Rio. Die Kampagne baut eine Brücke zwischen Brasilien und Deutschland.

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Das Armenviertel "Vila Autódromo" (rechts) musste dem Olympic Park weichen. (Foto: Steffen)

Sprachrohr der Benachteiligten

Viele Maßnahmen im Rahmen der olympischen Spiele, wie die Umsiedlung benachteiligter Menschen oder die so genannte "Befriedung" von Favelas, sind undemokratische Prozesse. Das Bündnis verfolgt das politische Handeln in Rio und will den Menschen dort Gehör verschaffen für ihre Sorgen, ihre Anliegen und ihre Hoffnungen - sowohl in Brasilien als auch international.

Damit sich die Lebenssituation der Menschen außerhalb der Stadien während und nach den Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro nachhaltig verbessert, bekennen sich die Teilnehmenden des Kongresses „Mehr als 100 Tage Frieden“ selbst zu nachstehenden Verpflichtungen. Die Erklärung bezieht sich auf die Werte der Olympischen Charta, der Agenda 2020 des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und auf die Sustainable Developement Goals (SDGs) der Vereinten Nationen sowie die Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus.

Zudem wollen sie sich bei zukünftigen Olympischen und Paralympischen Spielen u.a. von bestimmten Handlungsperspektiven leiten lassen.



Eine ältere Dame spielt mit vier Kindern Mühle.
Kirchliche Mitarbeiter engagieren sich in Sozialprojekten in den Favelas. (Foto: Adveniat)

Nachhaltigkeit auf dem Prüfstein

Der Nachhaltigkeitsgedanke auf allen Ebenen und bei allen Entscheidungen ist dem Aktionsbündnis ebenso wie dem IOC ein wichtiges Anliegen. Dabei ist das Verständnis dafür, was Nachhaltigkeit bedeutet, fundamental. Hier bezieht sich das Bündnis auf die von der UNO Generalversammlung beschlossenen „Sustainable development goals“ (SDG). Eine nachhaltige und gerechte Entwicklung weltweit kann nur gelingen, wenn alle Ziele im Dialog mit allen Akteuren erreicht werden.

Mit der Agenda 2020 will das IOC künftige Spiele im Sinne der SDG entwickeln. Das Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns.“ nimmt die Ziele der Agenda auf und setzt sich bereits zu den Olympischen Spielen 2016 für sie ein.


Rio bewegt.Uns.  –  Der Newsletter

Am 5. August 2016 beginnen in Rio de Janeiro die Olympischen Sommerspiele. Entdecken Sie mit dem Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns.“ die Stadt und ihre Bewohner, werfen Sie einen kritischen Blick hinter die Kulissen des sportlichen Mega-Events.

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