Schule, Sport und Spaß

Hier wird der Grundstein für eine gute Zukunft gelegt mit Bildung, Bewegung und Freundschaft. Jetzt spenden!

„Ich komme oft ins Zentrum. Am liebsten mache ich Informatik und Futsal - und ich gehe gern in die Bibliothek“, Alina (13 Jahre)

Kinder und Erwachsene stehen auf dem Fußballplatz in einem Kreis. Sie fassen sich bei den Händen.
Links ziehen sich die Häuser der Favela den Hang hoch, rechts bietet sich ein Ausblick über Rio de Janeiro.
(Fotos: Steffen)

Im Norden von Rio de Janeiro, zwischen vier Favelas liegt das Sport- und Sozialzentrum Armindo da Fonseca. Sein Herzstück ist ein eigener Fußballplatz mit umliegender Laufbahn. An allen Seiten des Platzes erstrecken sich steile Felswände empor, bestückt mit unzähligen kleinen, einfachen Hütten. Die Jugendlichen, die ins Zentrum kommen, leben hier – in den umliegenden Favelas. 

Das Zentrum ist für sie wie eine andere Welt. Ihr Alltag ist geprägt von Sorgen um eine warme Mahlzeit, früher Verantwortung für die Familie und Gewalt. Im Zentrum können sie ihre Probleme für eine Weile vergessen und sich ausleben. Die Jugendlichen erwartet ein großes Sportangebot, wie Fußball, Basketball, Capoeira und Leichtathletik. Basketball spielen sie auf einem überdachten Betonplatz, Fußball auf unebenem Kunstrasen und sie laufen auf einer stark beschädigten Laufbahn. 

Ein Junge balanciert einen Basketball auf einem Finger

Die Jugendlichen sind froh, dass es überhaupt eine Sportgelegenheit in ihrer Umgebung gibt. Das ist nicht normal für diese Region von Rio de Janeiro. In diesen Favelas liefern sich die Drogengangs immer noch Feuergefechte und blutige Kämpfe. Das Leben hier ist unsicher.
Deswegen nutzen viele Jugendliche die Angebote regelmäßig mit viel Freude. Einmal pro Woche kommen auch zwei ausgebildete Trainer ins Zentrum und trainieren gezielt mit den Jugendlichen.

Neben dem Sport bietet das Zentrum auch Schulergänzungsunterricht an. Zuhause haben die Jugendlichen nicht die nötige Ruhe, um sich den Schulaufgaben zu widmen und viele Eltern achten nicht darauf, dass ihre Kinder sie erledigen. Einige Jugendliche kommen in der Schule nicht mit und benötigen Nachhilfe.

Im Sport- und Sozialzentrum Armindo da Fonseca wird ein wichtiger Grundstein gelegt für die Zukunft der Jugendlichen. Mit einer guten Ausbildung und einer gesunden Lebensweise sind sie der Verwirklichung ihrer Träume einen erheblichen Schritt nähergekommen.

„Mindestens einmal in der Woche komme ich hierhin zum Sport. Am liebsten dann, wenn die Trainer da sind“, Thiago (15 Jahre)

Viele Kinder sitzen auf dem Boden. Einige zeigen auf und wollen eine Frage beantworten.

„Ich bin viel besser in der Schule geworden, seit ich hier unterstützt werde“, Arnaldo (12 Jahre)

Das Sport- und Sozialzentrum braucht Unterstützung:

  • für einen Zaun als Prallschutz für Fußbälle

  • für die Instandsetzung der Umkleidekabine

  • für Schulergänzungsunterricht für Jugendliche

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